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Üben & Songwriting

Wie baust du eine Akkordfolge und übst sie direkt auf dem Griffbrett?

Jean-Marc Perc · · Laufzeit 4:01

Das Video ist auf Englisch. Deutsche Untertitel lassen sich im Player zuschalten.

Das Chord-Progression-Modul von SMART FRET mit einer Akkordfolge aus Chord-Chips – daneben Jean-Marc Perc.
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Eine Akkordfolge aufzuschreiben ist das eine. Sie so vorzubereiten, dass man sie tatsächlich üben kann – mit einem bestimmten Voicing pro Akkord, in einer bestimmten Lage, im Takt – ist das andere, und daran scheitern die meisten Übungspläne. Im Chord-Progression-Modul von SMART FRET sind Akkordfolge und Griffbrett dauerhaft gekoppelt: Jeder Akkord in der Folge merkt sich, wie du ihn auf dem Hals sehen willst, und auf Knopfdruck läuft die ganze Folge durch.

Wie baust du eine Akkordfolge auf?

Du wählst die Akkorde direkt im Modul aus und setzt dort auch die Tonart – dieselbe Tonartlogik wie im Key-Theory-Modul. Jeder Akkord erscheint als Chord-Chip in der Folge.

Die Verbindung zum Griffbrett besteht dabei die ganze Zeit: Welchen Chip du auswählst, der öffnet sich sofort auf dem Hals. Dort entscheidest du dann, was du zu diesem Akkord sehen willst – den Akkord selbst, sein Arpeggio, seine Pentatonik oder seinen Modus.

Musst du bei den leitereigenen Akkorden bleiben?

Nein, und das ist wichtiger, als es klingt. Du kannst jeden Akkord hinzufügen und Akkorde aus jeder Stufe und jeder Skala in derselben Progression mischen.

Genau daran scheitern viele Theorie-Werkzeuge: Sie lassen nur zu, was innerhalb einer Tonart „erlaubt” ist – und damit fällt fast alles heraus, was Popmusik interessant macht, von der geliehenen Subdominante bis zum Zwischendominanten. Wer eine reale Songfolge nachbauen will, braucht diese Freiheit.

Was sich ein Chord-Chip merkt

Der Punkt, an dem aus einer Akkordfolge eine Übung wird: Jeder Chip speichert die exakte Auswahl, die du auf dem Griffbrett getroffen hast – Voicing, Lage, Ansicht.

Damit baust du eine vollständige Übungssession Akkord für Akkord genau so auf, wie du sie spielen willst. Nicht „die Folge ist G – Em – C – D”, sondern: G als Shell Voicing in der dritten Lage, Em als Arpeggio, C in der CAGED-A-Form, D als Mixolydisch. Jeder Chip hält seine eigene Antwort fest.

Die Kopplung zwischen Modul und Griffbrett besteht immer. Der Link-Button ist etwas anderes: Er koppelt die Wiedergabe.

Ist Link aktiv, springst du nicht mehr von Hand von Akkord zu Akkord – du drückst Play, und die Progression läuft durch. Während sie läuft, zieht das Griffbrett mit und zeigt zu jedem Chip genau das, was dort gespeichert ist.

Das konkrete Beispiel aus dem Video macht deutlich, wofür das gut ist: jeden diatonischen Modus üben, einen nach dem anderen, immer von der A-Saite aus. Einmal pro Chip einstellen, Link, Play – und die Übung läuft von allein. Ohne diese Kopplung wäre das eine Sammlung von sieben Einzelübungen, die man von Hand durchklickt.

Mehrere Akkorde in zwei Klicks bearbeiten

Multi-Editing überträgt die Einstellung eines Akkords auf alle ausgewählten Akkorde gleichzeitig. Einen bestimmten Modus in einer bestimmten Form über die ganze Progression üben ist damit zwei Klicks weit entfernt statt ein Durchgang durch jeden einzelnen Chip.

Dieselbe Mechanik taucht im Sequenz-Modus wieder auf – dort für selbst gezeichnete Notenfolgen.

Eine Akkordfolge transponieren

Ein Klick, und die gesamte Progression rutscht in eine neue Tonart. Für Sängerinnen und Sänger ist das der Alltagsfall schlechthin, und beim Üben ist es der schnellste Weg, eine Figur nicht nur in einer Tonart zu können.

Nicht nur üben: Songwriting

Das Modul ist ausdrücklich auch ein Schreibwerkzeug. Progressionen aufbauen, sie sofort anhören, verschiedene Voicings im Vorbeigehen ausprobieren – der Unterschied zu einer Notiz-App ist, dass man das Ergebnis hört, während man es baut, statt es sich vorzustellen.

Kurz zusammengefasst

  • Akkordfolge-Modul und Griffbrett sind dauerhaft verbunden – der ausgewählte Akkord öffnet sich sofort auf dem Hals.
  • Du bist nicht auf leitereigene Akkorde festgelegt: Akkorde aus jeder Stufe und jeder Skala lassen sich mischen.
  • Jeder Chord-Chip merkt sich die exakte Griffbrett-Auswahl – Voicing, Lage und Ansicht.
  • Der Link-Button koppelt die Wiedergabe: Die Progression läuft durch, das Griffbrett zieht pro Chip mit.
  • Multi-Editing überträgt die Einstellung eines Akkords auf alle ausgewählten; Transponieren verschiebt alles auf einmal.

Mehr zu diesem Modul: Üben mit System →

Weiter zum nächsten Tutorial Wie schreibst du eigene Übungen über eine Akkordfolge? →
Vollständiges Transkript des Videos

Also gut, sprechen wir über das Chord-Progression-Modul.

Das Fretboard-Modul und das Chord-Progression-Modul sind immer miteinander verbunden: Welchen Akkord ich hier im CPM auswähle, der öffnet sich auf dem Griffbrett, und jetzt kann ich diesen Akkord auf alles einstellen, was ich will. Ich möchte seinen Modus spielen, oder seine Pentatonik, oder einfach nur den Akkord selbst – das stelle ich einfach ein, nachdem ich einen Chord-Chip hinzugefügt habe.

Bauen wir schnell eine Progression. Ich kann die Akkorde direkt hier im CPM auswählen, und ich kann auch die Tonart gleich hier setzen, genau wie wir es im Key-Theory-Modul gesehen haben. Und du bist auch nicht auf die leitereigenen Akkorde einer Tonart festgelegt – du kannst jeden beliebigen Akkord hinzufügen und Akkorde aus jeder Stufe, aus jeder Skala, in derselben Progression mischen.

Jetzt kommt etwas wirklich Wichtiges: Jeder Chord-Chip speichert tatsächlich die exakte Auswahl, die du auf dem Griffbrett getroffen hast. Wenn du also ein bestimmtes Voicing, eine bestimmte Lage oder eine bestimmte Ansicht im Fretboard-Modul eingestellt hast, dann merkt sich dieser Chord-Chip das. Das heißt, du kannst dir eine komplette Übungssession aufbauen, Akkord für Akkord, genau so, wie du sie üben willst.

Getrennt von dieser dauerhaften Verbindung gibt es außerdem einen Link-Button. Der koppelt die Wiedergabe – statt also von Akkord zu Akkord von Hand zu springen, kann ich auf Play drücken, und die ganze Progression läuft für mich durch. Und während sie läuft, aktualisiert sich das Griffbrett automatisch und zeigt, was ich auf dem jeweiligen Chip gespeichert habe. Sagen wir, ich will jeden diatonischen Modus üben, einen nach dem anderen, immer von der A-Saite aus – das stelle ich einmal pro Chip ein, drücke Link, drücke Play, und es läuft komplett von allein durch.

Eine der stärksten Funktionen hier ist das Multi-Editing. Damit kann ich die Einstellungen eines Akkords auf alle ausgewählten Akkorde gleichzeitig übertragen. Sagen wir, du willst einen bestimmten Modus in einer bestimmten Form über deine ganze Progression üben – zwei Klicks, und du bist fertig.

Ich möchte dir außerdem die Transponier-Funktion zeigen – ein Klick, und die gesamte Progression rutscht sofort in eine neue Tonart.

Dieses ganze Modul ist übrigens auch ein großartiges Werkzeug fürs Songwriting – Progressionen aufbauen, sie anhören, verschiedene Voicings ausprobieren; es geht nicht nur darum, vorhandenes Material zu üben.

Als Nächstes sehen wir uns an, wie du mit dem SEQ-Modus deine eigenen Sequenzen schreiben kannst.

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