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Üben & Songwriting

Wie schreibst du eigene Übungen über eine Akkordfolge?

Jean-Marc Perc · · Laufzeit 2:39

Das Video ist auf Englisch. Deutsche Untertitel lassen sich im Player zuschalten.

Der Sequenz-Modus von SMART FRET mit einer selbst gezeichneten Notenfolge auf einer Akkordform – daneben Jean-Marc Perc.
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Die meisten Übungen, die man wirklich braucht, stehen in keinem Buch: eine bestimmte Figur über eine bestimmte Akkordfolge, im eigenen Tempo, mit den eigenen Tönen. Im Sequenz-Modus zeichnest du genau das direkt auf die Griffbrett-Form – und überträgst es anschließend in einem Schritt auf jeden Akkord deiner Progression, wo es sich automatisch anpasst.

Was ist der Sequenz-Modus?

Du wählst einen Akkord und wechselst in den Sequenz-Modus. Dabei passiert etwas Kleines, das beim Schreiben den Unterschied macht: Die vorherige Auswahl verschwindet nicht, sie tritt nur abgeschwächt in den Hintergrund.

Der Bezugspunkt bleibt also sichtbar. Man zeichnet nicht auf ein leeres Raster, sondern in die Form hinein, aus der die Übung stammt – und sieht die ganze Zeit, welche Töne zum Akkord gehören und welche nicht.

Wie zeichnest du eine eigene Notenfolge?

Du wählst einen Notenwert und zeichnest ihn direkt auf die Form, Schritt für Schritt: genau der Rhythmus und genau die Töne, die du willst. Damit ist die Sequenz nicht nur eine Tonfolge, sondern eine rhythmisch festgelegte Übung – und rhythmisch festgelegt ist der Unterschied zwischen „ich spiele die Tonleiter rauf und runter” und einer Übung, die tatsächlich etwas trainiert.

Einmal schreiben, überall anwenden

Hier kommt dieselbe Mechanik zurück, die im Chord-Progression-Modul die Akkorde bearbeitet: Multi-Editing. Du kannst deine Sequenz auf alle ausgewählten Akkorde gleichzeitig kopieren.

Und entscheidend: Sie passt sich dabei an. Schreibst du eine diatonische Sequenz ein einziges Mal auf einem Akkord und kopierst sie hinüber, wird sie sofort auf jeden anderen Akkord der Progression angepasst – nicht stur dieselben Bünde, sondern dieselbe Figur an der jeweils richtigen Stelle.

Damit wird aus zwei Minuten Arbeit eine Übung über eine ganze Progression. Von Hand wäre das für eine achttaktige Folge acht Mal dasselbe Zeichnen mit acht Gelegenheiten, sich zu vertun.

Noten und Tabulatur beim Schreiben mitlesen

Neben der Sequenz lässt sich die Noten- oder Tabulaturansicht aufklappen, und sie aktualisiert sich, während du zeichnest. Du siehst also sofort, was du gebaut hast – in richtiger Notation, nicht nur als Punkte im Raster.

Für alle, die ihre Übungen weitergeben oder aufheben wollen, ist das der Punkt, an dem aus einer Idee etwas Lesbares wird. Wie man solche Ergebnisse festhält, ordnet und teilt, steht im nächsten Tutorial.

Kurz zusammengefasst

  • Die vorherige Auswahl bleibt abgeschwächt im Hintergrund sichtbar – der Bezugspunkt geht beim Schreiben nicht verloren.
  • Du wählst einen Notenwert und zeichnest die Folge Schritt für Schritt direkt auf die Griffbrett-Form.
  • Eine einmal geschriebene Sequenz lässt sich auf alle ausgewählten Akkorde übertragen und passt sich jedem an.
  • Noten- und Tabulaturansicht laufen beim Zeichnen live mit.

Mehr zu diesem Modul: Üben mit System →

Weiter zum nächsten Tutorial Wie organisierst du Übungsmaterial und teilst es mit Schülern? →
Vollständiges Transkript des Videos

Sprechen wir über den Sequenz-Modus – eine der stärksten Funktionen von SMART FRET.

Fangen wir mit einem Akkord an. Ich wähle einen aus und klicke jetzt in den SEQ-Modus. Sieh, was passiert: Meine vorherige Auswahl tritt im Hintergrund in eine geringere Deckkraft zurück, sodass ich meinen ursprünglichen Bezugspunkt immer noch sehe, während ich baue.

Jetzt kann ich meine eigene Sequenz zeichnen. Ich wähle einen Notenwert und zeichne ihn direkt auf die Form – Schritt für Schritt, genau der Rhythmus und genau die Töne, die ich will.

Und jetzt wird es richtig stark – erinnerst du dich an das Multi-Editing aus dem Chord-Progression-Modul? Dasselbe Prinzip hier. Ich kann diese Sequenz nehmen und sie auf jeden Akkord kopieren, den ich ausgewählt habe – alle auf einmal. Sagen wir, ich schreibe eine diatonische Sequenz ein einziges Mal, auf einem Akkord. Ich kopiere sie hinüber, und sie passt sich sofort an jeden anderen Akkord an, den ich im CPM gebaut habe. Einmal schreiben, überall anwenden.

Während ich das alles schreibe, kann ich außerdem die Tabulatur- oder Notenansicht direkt daneben aufklappen – und sie aktualisiert sich sofort, während ich zeichne, sodass ich genau sehe, was ich da baue, in echter Notation und nicht nur im Raster.

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