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Unterrichten

Wie hältst du eine Musikstunde online?

Jean-Marc Perc · · Laufzeit 0:57

Das Video ist auf Englisch. Deutsche Untertitel lassen sich im Player zuschalten.

Der Teacher-Modus von SMART FRET mit der Schülerverwaltung und einer laufenden Live-Stunde – daneben Jean-Marc Perc.
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Online-Musikunterricht scheitert selten an der Videoverbindung. Er scheitert daran, dass Lehrer und Schüler auf zwei verschiedene Dinge schauen: Der eine erklärt eine Lage, der andere sieht ein Kamerabild davon. Der Teacher-Modus von SMART FRET setzt genau dort an – Lehrer und Schüler arbeiten in derselben Session, und was du zeigst, erscheint sofort auf der anderen Seite.

Wo liegen deine Sessions?

Über deinen Namen oben rechts erreichst du My Sessions – die Sammlung aller Sessions, die du angelegt hast. Sie lassen sich dort ordnen, mit einer Ordnerstruktur, die du selbst festlegst.

Das klingt nach Verwaltung, ist aber die Voraussetzung für alles Weitere: Wer wöchentlich unterrichtet, hat nach einem halben Jahr keine zwanzig Übungen, sondern zweihundert. Ohne Struktur ist eine Übung, die man nicht wiederfindet, dasselbe wie eine, die es nicht gibt. Wie du Material zu Snapshots und Kursen bündelst, steht im vorigen Tutorial.

Wie lädst du Schüler ein?

Unter Students verwaltest du deine Schüler und fügst neue hinzu, indem du ihnen eine Einladung per E-Mail schickst. Sobald sie beigetreten sind, arbeiten sie während des Unterrichts gemeinsam mit dir in SMART FRET.

Ob und was Schüler dafür zahlen, hängt am Plan – die Details stehen in der FAQ und auf der Preisseite, und zwar nur dort, damit es nicht an zwei Stellen unterschiedlich steht.

Was passiert zwischen den Stunden?

Das ist der eigentlich unterschätzte Teil. Weil die Schüler denselben Zugang haben, lässt sich jede Stunde anschließend allein nachüben – und zwar nicht aus der Erinnerung, sondern im selben Zustand, in dem sie behandelt wurde.

Damit verschiebt sich, was eine Unterrichtsstunde ist: nicht mehr der einzige Zeitpunkt, an dem das Material verfügbar ist, sondern der Einstieg in eine Woche, in der weiter damit gearbeitet wird. Und weil das Material interaktiv bleibt, ist der naheliegende nächste Schritt für den Schüler nicht nur Wiederholen, sondern Ausprobieren.

Wie startest du eine Live-Stunde?

Die Live-Stunde ist eigens für den Live-Unterricht gebaut. Du startest sie direkt aus demselben Bereich und lädst deine Schüler unmittelbar in die Session ein.

Sobald ihr drin seid, teilst du Snapshots in Echtzeit: Was du auf deiner Seite zeigst, sehen die Schüler sofort auf ihrer.

Einzelunterricht oder ganze Klasse

Dasselbe Verfahren trägt beide Fälle – eine einzelne Schülerin online oder eine ganze Klasse. Für Musikschulen ist das der Unterschied zwischen „wir haben auch Online-Angebot” und einem Unterricht, in dem alle dasselbe Griffbrett vor sich haben.

Warum eine geteilte Session mehr ist als ein geteilter Bildschirm

Ein geteilter Bildschirm überträgt ein Bild. Eine geteilte Session überträgt einen Zustand – und das ist ein Unterschied in der Sache, nicht in der Technik:

  • Der Schüler sieht die Lage auf seinem eigenen Instrument-Layout, nicht als abgefilmtes Griffbrett aus einer fremden Perspektive.
  • Das Material bleibt nach der Stunde anfassbar statt als Aufzeichnung zurückzubleiben.
  • Es gibt keine Verzögerung zwischen „ich erkläre” und „ich sehe, was gemeint ist” – beide schauen auf dasselbe.

Genau deshalb ist der Teacher-Modus das Modul, an dem sich entscheidet, ob Online-Unterricht nur eine Notlösung ist oder eine eigene Form.

Kurz zusammengefasst

  • Unter „My Sessions" liegen alle angelegten Sessions, in einer selbst gewählten Ordnerstruktur.
  • Schüler werden per E-Mail eingeladen und arbeiten danach während des Unterrichts gemeinsam mit dir in SMART FRET.
  • Was in der Stunde behandelt wurde, kann der Schüler danach allein weiterüben.
  • In der Live-Stunde teilst du Snapshots in Echtzeit – was du zeigst, sehen die Schüler sofort.
  • Das funktioniert für eine einzelne Schülerin online genauso wie für eine ganze Klasse.

Mehr zu diesem Modul: Gebaut für Unterricht & Schulen →

Vollständiges Transkript des Videos

Wenn du oben rechts auf deinen Namen klickst, siehst du „My Sessions" – das ist die Sammlung aller Sessions, die du angelegt hast. Du kannst deine Sessions hier auch ordnen und dir deine Ordnerstruktur so einrichten, wie du sie haben willst.

Wenn du jetzt auf „Students" klickst, kannst du deine Schüler verwalten – und neue hinzufügen, indem du ihnen eine Einladung per E-Mail schickst. Sobald sie beigetreten sind, können sie SMART FRET gemeinsam mit dir nutzen, während du unterrichtest – jede Stunde, die du mit ihnen hattest, kann also anschließend auch allein in SMART FRET geübt werden, und sie sind eingeladen, mit dem neuen Konzept, das ihr gerade behandelt habt, selbst herumzuprobieren.

Und dann gibt es die Live-Stunde – eigens für den Live-Unterricht gebaut. Ich kann eine Live-Stunde direkt von hier aus starten und meine Schüler direkt in die Session einladen. Sobald wir drin sind, kann ich Snapshots in Echtzeit mit ihnen teilen – was immer ich auf meiner Seite zeige, sehen sie sofort auf ihrer. So kannst du es mit einer Schülerin oder einem Schüler online teilen oder sogar eine ganze Klasse online unterrichten.

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